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Sebastian Bubner "Purenergies"

Wie und wann kam es zu deiner Gründung? Mit welcher Motivation hast du gegründet?

Nach meinem Abitur habe ich in Cottbus den Bachelor und Master in BWL abgeschlossen. Für die Falken GmbH in Peitz war ich danach Innovations- und Produktmanager. Bald suchte ich aber nach einer neuen beruflichen Herausforderung. So war ich im Anschluss bei der LKW-Teile 24 GmbH als Marketingleiter angestellt. Dadurch, dass ich im Verein schon Flyer, Social-Media-Posts und anderes gestaltete, kamen Leute auf mich zu und wollten, dass ich das für ihre Unternehmen mache. Aus diesem Grund startete ich mein Business am 1. Februar zuerst als Nebengewerbe und am 1. Juli 2021 dann als Hauptgewerbe.

 

Was genau machst du? Mit welchem Wunsch/Problem kommen die Kunden zu dir?

Ich sehe mich als eine Art Universaltool für Kunden im Bereich Marketing und Digitalisierung. In erster Linie betreue ich dabei B2B-Kunden (Business to Business) und versorge sie mit Leistungen unterschiedlichster Art. Diese kann ich zum Teil durch ein Netzwerk abdecken. Andererseits gibt es Projekte, da bin ich in einem hybriden Modell in der Leistung federführend dabei. Möglich ist natürlich auch, dass ich den gesamten Social-Media-Auftritt allein betreue, wie zum Beispiel für diverse KMUs aus der Region.

Ich setze mich vor allem für Ideen ein, die die Lausitz voranbringen. Viele Kunden haben bereits feste Ideen im Kopf. Manchen kann ich dann mit Bildgestaltung oder kleinen Videos weiterhelfen. Sind die Aufgaben komplexer, hole ich mir weitere vertrauensvolle Profis aus dem Purenergies-Netzwerk ins Boot.

Da ich weiß, wie die Lausitzer ticken, kann ich besonders hier in der Region effektive Arbeit leisten. Aber ich wäre auch offen für Kunden aus anderen Regionen.

Derzeit habe ich 8 Dauerkunden, was für den Anfang ganz gut ist. Für 2022 plane ich aufzustocken auf etwa 25 Bestandskunden. Darüber hinaus möchte ich irgendwann meine eigenen Ideen Wirklichkeit werden lassen.

 

Wie konnte dir die ZL bei deiner Gründung helfen?

Anfang 2020 habe ich das erste Mal Hilfe gesucht. Da die Zukunft Lausitz sehr präsent war im Social Media Bereich, war es nicht schwer, auf sie aufmerksam zu werden. Außerdem kannte ich Marcel vom Handball.

Ich besuchte die Workshops, habe das Online-DC mitgemacht und bin unendlich dankbar für die ganzen Tipps, Tricks und Kniffe, mit denen sich das Gründen einfacher gestaltete. Obwohl ich Betriebswirtschaftslehre studierte, gab es dennoch sehr viele Themen, bei denen ich dazugelernt habe. Besonders die Infos zur Buchhaltung haben weitergeholfen. Auch die Netzwerkabende habe ich genutzt und genossen.

Purenergies fand ich als Firmenname passend, weil ich etwas Abstraktes haben wollte, das man schnell googlen kann, um herauszufinden, was dahintersteckt. Außerdem steht es für die pure Energie in den Adern. Zu guter Letzt betont es die Region, die ja bekannterweise für die Energie zuständig ist.

 

Was ist das Schönste an deinem Job?

Auf jeden Fall die kreative Eigenverwirklichung. Also wenn ich meine eigene Idee umsetzen kann, so wie ich mir das vorstelle. Da ich auch das Gegenteil kennengelernt habe, schätze ich das nun umso mehr.

Das Netzwerken und den Kundenkontakt finde ich wertvoll und abwechslungsreich. Vor allem, wenn man sich gegenseitig mit positiven Energien hochschaukelt, ist das ein gutes Gefühl.

 

 

Hast du Tipps für andere Gründer?

Wer gründen will, sollte an seine Ideen glauben und sie verfolgen. Da man so etwas kaum allein schaffen kann, ist es schon sinnvoll, die Hilfe der Zukunft Lausitz anzunehmen. Es hilft auch offen zu sein und nicht so starr und mit Tunnelblick nach vorn zu gehen.

Außerdem zahlen sich Ehrgeiz und Engagement früher oder später aus.

 

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